Yes we Kön: Bad Königshofen erneut in den Playoffs!

Beitragsbilder: Logofoto. Hermann Zacher.        Bange Blicke auf die Großbildleinwand

 Playoffs 2.0: Drama pur mit Happyend – Bad Königshofen und Saarbrücken beide in Playoffs!

Die etwas älteren Fans unter uns erinnern sich sicherlich noch an die Meisterschaft von Bayern München im Jahr 2000 – fast genau 25 Jahre her. Damals war Bayern auf das Ergebnis des Spiels zwischen Leverkusen und Unterhaching angewiesen. Das Spiel in München war bereits beendet, und die Fans harrten mit ihren Radios im Olympiastadion aus, zitterten bis zum befreienden Schlusspfiff mit dem 2:0 Erfolg von Unterhaching. Ein dramatisches Szenario, das vielen in Erinnerung geblieben ist.

Das Heimspiel gegen Saarbrücken

Ähnlich verhielt es sich bei unserem Heimspiel gegen Saarbrücken. Die meisten von uns hielten ein Ausrutschen von Fulda in Mühlhausen für unwahrscheinlich. Somit schien nur ein Sieg unseres Teams gegen das ebenfalls unter Zugzwang stehende Saarbrücken den Weg in die Playoffs zu ebnen. Doch trotz eines jederzeit hochklassigen Spiels mit beeindruckenden Ballwechseln wurde schnell klar, dass dieser Sieg heute nicht gelingen würde.

Im ersten Einzel trat Basti Steger gegen Saarbrückens Edouard Ionescu an. Das Match endete mit 3:0 für Ionescu, der mit einer 12:4 Bilanz sicherlich eine der Entdeckungen der Saison (9:11, 9:11, 5:11) war.

Filip kämpft, aber Jorgic setzt sich durch

Dann keimte etwas Hoffnung auf, als Filip Zeljko gegen Darko Jorgic einen 0:2 Satzrückstand egalisierte. Doch der Ex-Königshöfer Jorgic konnte sich schließlich in fünf Sätzen durchsetzen (6:11, 7:11, 11:5, 11:9, 4:11). Nach der Pause ging es so mit einem 0:2-Rückstand in das Duell der Dreier zwischen Jin Ueda und Patrick Franziska. Auch dieses Match ging mit 3:1 an die Saarländer (11:9, 9:11, 9:11, 6:11). Leider war es an diesem Tag nicht der perfekte Moment, den wir bräuchten, um gegen den amtierenden Champions-League-Sieger Saarbrücken zu bestehen. Endstand 3:0 für Saarbrücken, das damit das vorletzte freie Ticket gezogen hatte.

Damit war für uns endgültig klar: Der Weg in die Playoffs führte ab sofort nur noch über Dritte, über einen Sieg von Mühlhausen gegen Fulda.

Der unerwartete Spielverlauf in Mühlhausen

Doch die Spannung stieg erneut, Hoffnung keimte auf als Mühlhausen überraschend mit 2:1 Spielen gegen Fulda-Maberzell in Führung ging – und das, obwohl Fulda in Bestbesetzung antrat. Um die Zeit bis zur endgültigen Entscheidung zu überbrücken, verabschiedeten wir „vorsichtshalber“ Jin Ueda und Martin Allegro, die den Verein zur nächsten Runde verlassen werden. Besonders emotional wurde es bei der vorherigen Verabschiedung von Kilian Ort, der aufgrund von zwei Bandscheiben-OPs seine Karriere leider frühzeitig beenden musste. Es war ein würdiger Rahmen um dem größten Sportler Bad Königshofens Adieu zu sagen.

Alle Hoffnungen auf das Schlußdoppel in Mühlhausen

Alle Augen richteten sich nun auf das Spiel in Mühlhausen. Steffen Mengel hatte uns mit beim Stand von 8:8 im Entscheidungssatz gegen Dima Ovtcharov bereits Hoffnung auf die Playoffs gegeben, doch am Ende verlor er das Spiel. Damit musste das Doppel ran, um die Entscheidung über den letzten Playoff-Platz zwischen Fulda und Bad Königshofen zu bringen.

Mehr als 200 der insgesamt etwa 821 Zuschauer harrten in der shakehandsArena aus und verfolgten das alles entscheidende Schlussdoppel per Public Viewing auf einer Großbildleinwand (danke an Concert Media und an Dyn). Es gab immer wieder Anfeuerungsrufe für den Post SV – besonders für unseren Neuzugang nächste Saison, Daniel Habesohn. Er trat im Doppel in seinem letzten Einsatz für Mühlhausen zusammen mit Ovi Ionescu gegen Kao Cheng Chui und Fan Bo Meng aus Fulda an.

Der Traum lebt: Bad Königshofen zieht in die Playoffs ein

Am Ende setzten sich Daniel Habesohn und Mühlhausen mit einem 3:1-Sieg durch und katapultierten unseren TSV doch noch in die Playoffs. Dort wird die Herausforderung nun nicht kleiner, denn im Halbfinale wartet kein geringerer als der Rekordmeister Borussia Düsseldorf – eine Neuauflage des letztjährigen Halbfinales. Der Sieger dieses Duells nach dem Motto „best of three“ qualifiziert sich für das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft in der Süwag Energie Arena in Frankfurt, wo wie jedes Jahr mehr als 3.000 Zuschauer erwartet werden.

Es bleibt spannend – der Weg in die Playoffs war dramatisch, aber wer weiß: Vielleicht wird der nächste Schritt noch aufregender. Das erste Spiel um den Einzug gegen Düsseldorf wird vermutlich am Freitag, den 11.04. in unserer shakehandsArena stattfinden. Es gibt (Stand 01.04.25) nur noch wenige Sitzplatzkarten über das Ticketing unserer Homepage.

 

 

Verabschiedung von Kilian, Jin und Martin
Da war noch Skepsis bei Basti, Jin und Filip

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Bastian und Martin: Mit 5:0 Spielen das erfolgreichste Doppel der TTBL 2024/2025

 

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