• Montag, 11 Dezember 2017

    An der dritten Sensation geschnuppert
    Die TSV-Boygroup wurde auf ihrem wilden Ritt Richtung Play-Offs eingefangen
    Bad Königshofen (rd) Skeptiker, die vor einem Bundesligaaufstieg warnten, sahen Spiele in der Eliteliga vor sich, die für den TSV 0:3 verloren und nach einer Stunde beendet sein würden. Als gestern in der Shakehands-Arena zwischen dem TSV Bad Königshofen und Werder Bremen drei Stunden und sieben Minuten um waren, da stand es 2:2 und es fing alles noch einmal von vorne an. Rotzfrech und ohne jeden Respekt vor den Weltranglisten-Top-Platzierungen ihrer Gegner spielte die TSV-Boygroup, mit 20 Jahren Durchschnittsalter, gegen den Tabellenzweiten und stand dicht vor der dritten Sensation hintereinander. Den Auslöser der erneuten Bombenstimmung unter den 550 Zuschauern drückte der top-gesetzte Darko Jorgic im Spiel gegen die WR-Nummer 20, den Ägypter Omar Assar. Doch im ersten Satz war das noch nicht dieser Jorgic, der seine letzten fünf Spiele in Serie gewonnen hatte. Bremens Coach Cristian Tamas muss den 19-Jährigen sehr gut studiert haben. Beim 8:11 im ersten Satz fand er einfach nicht in sein Spiel. Ganz anders die folgenden.
  • Freitag, 08 Dezember 2017

    Zum Rückrundenstart kommt Bremen
    Schwimmt der TSV auf der Euphoriewelle zum nächsten Heimsieg?
     
     
    Bad Königshofen(rd) Fortsetzung der Highlights für den Bundesliga-Aufsteiger TSV Bad Königshofen. Kaum hat man den Rekordmeister Borussia Düsseldorf und den Tabellenzweiten Post SV Mühlhausen das Fürchten gelehrt, kommt zum Jahresabschluss am Sonntag mit dem SV Werder Bremen der nächste Tabellenzweite in die Shakehands-Arena. Der bringt mit Bastian Steger den zweifachen Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner von London und Rio mit, den vierfachen Team-Europameister, dessen Erfolgsliste neben seinen neun deutschen Meistertiteln im Einzel und der Mannschaft so lang ist, dass sie den 36-Jährigen zum aktuell drittbesten deutschen Tischtennisspieler neben Boll und Ovtcharov ausweist.
  • Sonntag, 03 Dezember 2017

    Zweiter Sieg in Folge
    Der TSV landet den nächsten Coup gegen den Tabellenzweiten
    Bad Königshofen (rd) Dem TSV Bad Königshofen gehen nicht die Form und die Einfälle aus, aber die Superlative. Nach dem 3:2-Sieg beim Tabellenersten Borussia Düsseldorf wurden „Sensation“ und „Wunder“ bereits überstrapaziert. Nun gewann der Aufsteiger auch gegen den Zweiten Post SV Mühlhausen. Stopp: Es war der höchste der drei Siege: mit 3:1. Einen weiteren Rekord verhinderte der Wintereinbruch: „Nur“ 610 Zuschauer waren es diesmal. Die daheim Gebliebenen haben absoluten Spitzensport der Extraklasse verpasst. Der zurzeit überragende TSV-Akteur, der 19-jährige Darko Jorgic, scherte sich den Teufel darum, dass nach seinen zwei Triumphen von Düsseldorf nun jeder nur noch Siege erwartet. Er lieferte sie einfach, wieder zwei.
  • Donnerstag, 30 November 2017

    Volle Hütte nach Düsseldorf erwartet
    TSV im Nachbarschaftsduell gegen den Tabellenzweiten aus Mühlhausen
    Bad Königshofen (rd) Die Spieler und Verantwortlichen des TSV Bad Königshofen müssen am vergangenen Sonntag kurz nach 18 Uhr Gefühle beschlichen haben, als hätte man soeben den Tischtennis-Olymp bestiegen. „Nein, mit allem hätte ich in dieser Saison gerechnet“, bekannte Manager Andy Albert, „nur damit nicht, dass wir als erste Mannschaft dem Überflieger Borussia Düsseldorf eine Heimniederlage beibringen würden.“ Die Außenwirkung glich einem Ritterschlag für den in der Beletage angekommenen Neuling. Albert sprang, von den Emotionen überwältigt, schwungvoll über die Bande in den Centercourt und küsste den Tisch, an dem sich soeben Vereinshistorie ereignet hatte. Ganz Sportsmann in verantwortlicher Position und Psychologe, war er einen Tag später nach Sichtung der medialen Reaktion auf diesen Coup schon wieder geerdet. „Wir dürfen und sollen uns mal richtig freuen und euphorisch sein. Jetzt ist es aber wichtig, dass wir wieder runter kommen und uns abkühlen. Der Berg beim Spiel 1 nach Düsseldorf am kommenden Sonntag gegen Mühlhausen, den Tabellenzweiten, ist nur wenig niedriger und für uns immer noch eigentlich zu hoch.“ Man dürfe jetzt keine Rückschlüsse derart stellen, dass dem, der den Ersten auswärts schlägt, daheim auch gegen den Zweiten ein Sieg gelingen muss. „Tischtennis geht anders. Natürlich sind wir wieder krasser Außenseiter. Wunder sollte man nicht jeden Sonntag erwarten.“
    Die Werbung in eigener Sache für diesen Sonntag hätte jedenfalls effektiver nicht sein können. Der Aufsteiger hat zwar schon einige Male seine absolute Bundesliga-Tauglichkeit nachgewiesen, in kurzen entscheidenden Momenten aber die Ernte nicht einfahren können. „Das ist der Jugend geschuldet. Wir könnten statt 4:12 auch 8:8 Punkte haben“, behauptet Albert, „wenn wir, was möglich war, gegen Saarbrücken und in Bergneustadt gewonnen hätten. Aber die Jungs reifen von Spiel zu Spiel.“ Gut, in Düsseldorf profitierte man auch davon, dass Boll nicht spielte. Die Borussia hatte aber vier andere Spiele ohne ihn auch gewonnen, drei mit ihm. „Wenn nicht jetzt, wann dann werden wir einen neuen Zuschauer-Rekord aufstellen. 900, die uns in Düsseldorf sehen wollten, können wir hier auch unterbringen in der ShakehandsArena.“
    Der Zeitpunkt, auf den Tabellenzweiten zu treffen, sollte gar nicht so ungünstig sein. Der 1951 als BSG (Betriebssportgemeinschaft) Post Mühlhausen mit der „Sektion“ Tischtennis als Leistungssport gegründete Verein ist zwar nicht im Sturzflug. Doch nach fünf Siegen in den ersten sechs Spielen (3:0 gegen Grenzau, 3:2 in Bergneustadt, 3:0 gegen Ochsenhausen, 1:3 in Düsseldorf, 3:0 gegen Bremen) ist etwas Ernüchterung eingekehrt. Dann folgten ein 0:3 in Saarbrücken und vor neun Tagen ein 1:3 gegen Grünwettersbach in Oxon Hill nahe Washington D.C.: Kein Druckfehler! Die Thüringer haben Sportgeschichte geschrieben, ihr Heimspiel in den USA ausgetragen.  
    Seine fünfte TTBL-Saison bestreitet Mühlhausen. Nach den Plätzen 9, 10, 8 und 7 steht der Post SV heuer so gut wie nie da. Dies, obwohl es nur einen Wechsel im Kader gab: Den Kapitän Lars Hilscher ersetzte man durch den tschechischen Nationalspieler Lubomir Jancarik (30). Ein weiteres Zeichen dafür, dass man auf Routine setzt. Der 30-jährige Olympiateilnehmer an Position 3 hat bisher eine 4:4-Bilanz. Auch der rumänische Meister der letzten drei Jahre Ovidiu Ionescu, WR 68., ist 28 und hat die drittbeste Bilanz (8:2) hinter Steger (10:4) und Källberg (8:1). Im USA-“Heimspiel“ schlug er den Nationalspieler Ricardo Walther. Laut Steckbrief isst Ionescu am liebsten Japanisch – Vorsicht Mizuki Oikawa! Der Doppel- und Team-Europameister von 2012, der Österreicher Daniel Habesohn, WR 82, ist 31 und kam bisher auf 5:5.
    Wer setzt sich durch: Jugendlicher TSV-Elan, Altersdurchschnitt 20,0 Jahre, oder Post-SV-Erfahrung (29,7)? Wenn Darko Jorgic und Mizuki Oikawa ihre Form von Düsseldorf an die Platte bringen, könnte es wieder eine enge Kiste werden. Ersatzmann Filip Zeljko fehlten nur zwei Bälle zum Sieg gegen Källberg. Man darf gespannt sein, ob er spielt oder Kilian Ort durchs Fegefeuer geht. Ihm ging die Form verloren, weil er seit Wochen (und noch drei) sein gewohntes Training vermisst. Der TSV lädt zum Mittagessen und anschließender Vollverpflegung ab 13.30 Uhr in der VIP-Zone ein, von der aus auch die Vorbereitungen der Spieler hautnah zu beobachten sind.
  • Sonntag, 26 November 2017

    Das Wunder von Düsseldorf
    Jorgic, Oikawa, Zeljko sichern dem TSV den Sensationssieg
    Bad Königshofen (rd) Im ARAG-Center, dem Spiellokal des 29-fachen Deutschen Meisters und vierfachen Championsleague-Siegers Borussia Düsseldorf, gab es aus TSV-Sicht eine Tischtennis-Sensation. Als eine Stunde und insgesamt sieben Sätze gespielt waren, führte der Bundesliga-Neuling und Tabellenvorletzte TSV Bad Königshofen mit 2:0. Doch wer erinnerte sich da nicht an das Auswärtsspiel vor drei Wochen in Bergneustadt, als es ebenfalls 2:0 für die Rhön-Grabfelder stand und nach einem höchst dramatischen Finale 2:3. Beide Vereine hatten diesmal auf ihr Aushängeschild verzichtet. Bei den Rheinländern durfte Timo Boll pausieren, weil man über weitere drei Weltklasse-Spieler verfügt, die diesen Neuling doch in Schach zu halten fähig sein sollten. Und beim TSV gönnte man Kilian Ort eine schöpferische Pause, da er nach vier Wochen ohne Training wegen eines Bundeswehrlehrgangs sportlich von der Roille ist. Ihn vertrat Ersatzmann Filip Zeljko, der diese Saison nur in der Bayernliga-Truppe TSV II fleißig Punkte gesammelt hatte.
  • Freitag, 24 November 2017

    Auswärtsspiel beim Serienmeister Borussia Düsseldorf
    Spielt der Sympathieträger Timo Boll?
     
    Bad Königshofen(rd) Für den TSV Bad Königshofen kommt es in den letzten Spielen vor der Weihnachtspause knüppeldick, aber auch ungeheuer interessant und attraktiv, was die gegnerischen Mannschaften und die einzelnen Spieler betrifft. Gegen den denkbar größten Brocken geht es diesen Sonntag. Das absolute Nonplusultra des deutschen Tischtennis-Vereinssports Borussia Düsseldorf ist Gastgeber der Grabfelder. Insgesamt 69 nationale und internationale Titel zieren den Briefkopf des Rekordmeisters mit 29 Deutschen Meisterschaften, 25 Pokalsiegen und 14 Titeln auf europäischer Ebene, davon vier Champions-League-Siege: Der FC Bayern des deutschen Tischtennis. Die Liste der herausragenden Sportler der Borussia reicht u.a. von Vizeweltmeister Eberhard Schöler über Roßkopf, Fetzner, Lieck, Leiß, Samsonov, Persson und Ovtcharov bis Timo Boll. Neun der letzten zehn Deutschen Meistertitel gingen nach Düsseldorf.
  • Montag, 20 November 2017

    Titelaspirant eine Nummer zu groß
    TSV wehrt sich nach besten Kräften
     
    Bad Königshofen (rd) Die versprochenen Weltklasse-Ballwechsel und den absoluten Spitzensport genießen und den Sieg des um Nuancen besseren, in manchen Situationen auch glücklicheren Gegners anerkennen: Das taten die 680 Zuschauer in der Shakehands-Arena. Und damit gingen sie nicht so unzufrieden, wie es bei 0:3 in einer anderen Sportart wäre, nach etwas mehr als zwei Stunden nach Hause. Der Underdog hatte den Stier in den ersten zwei Matches immer wieder mal an den Hörnern gepackt. Erlegen konnte er ihn aber – noch – nicht. Denn wenn es eng und immer enger wurde, dann setzte sich doch die Klasse und Reife der aktuellen Champions-League-Mannschaft aus Oberschwaben durch. Der mehrfache Deutsche Meister, Pokalsieger und Europapokal-Sieger konnte sich sogar den Luxus leisten, seiner Nummer Eins, dem Weltranglisten-Achten und Vize-Europameister Simon Gauzy, zwischen German Open, Swedish Open, Bundesliga und Champions-League am morgigen Dienstag eine Pause zu gönnen. Einen deutschen Spieler hat Ochsenhausen nicht im Kader.
  • Freitag, 17 November 2017

    Wiedersehen mit Joao Geraldo?
    Besondere Marketingaktivitäten und Weltklassespieler in der Shakehands-Arena
     
    Der Wetterbericht für Sonntag meldet nasskaltes Wetter mit  Regen und Schnee – also auf in die Shakehands Arena zum TTBL Aufeinandertreffen  mit Gauzy, Calderano und Geraldo.
    Einige Marketingaktivitäten mit Partner Küchen Weigand – Der Küchenladen (u.a. Glücksrad und Popcorn) und der 2. Spanndecken Bamberger Tischtennistalk versprechen beste Unterhaltung und natürlich wieder Weltklasse-Tischtennis!!!
    Auf geht’s zur besten Kaffeezeit, mit den leckeren „homemade“ Kuchenstücken unserer TT-Mütter und Helfer. Wir rechnen wieder mit einer gut gefüllten  Arena und mit eurer tollen Unterstützung beim Vergleich David gegen Goliath.
  • Montag, 06 November 2017

    Das Drama von Bergneustadt
    Der TSV gibt sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand
    Bad Königshofen (rd) Im vierten Auswärtsspiel des Bundesliga-Neulings TSV Bad Königshofen am sechsten Spieltag beim TTC Schwalbe Bergneustadt war mehr als alles drin, was ein Spiel zu einem Krimi macht. Nach den ersten zwei Partien der Einser und Zweier schien es sogar ein Lust-Spiel mit Happy End für die Mannschaft um Kilian Ort zu werden. Es wurde eine Tragik-Komödie für das TSV-Trio. Man führte 2:0 und hatte noch drei Optionen zum zweiten Bundesligasieg. Gleich das erste Match war eine Nerven-Schlacht über fünf Sätze. Der TSV-Zweier Darko Jorgic hatte es im Duell der zwei Spieler mit positiver Einzel-Bilanz mit dem deutschen Nationalspieler Benedikt Duda, Nummer 43 der Weltrangliste, zu tun. Die paar im Rheinland wohnenden Schlachtenbummler der Königshöfer hatten alle Hände voll zu tun, um den „Bene-Bene“-Anfeuerungsrufen, den Trompeten, Tröten, Rasseln und Trommeln der Einheimischen Paroli zu bieten.
  • Samstag, 04 November 2017

    Mizuki Oikawa is back
    Kann der TSV  im Bergischen Land einen weiteren Grundstein legen? 
    Bad Königshofen (rd) Zwei Mannschaften von Vereinen, die mehrere Gemeinsamkeiten aufweisen, treffen am sechsten Spieltag in der SchwalbeArena in Gummersbach aufeinander. Beide haben eine vergleichbare sportliche Geschichte, aufwändige Nachwuchsarbeit, Breitensport, gehören nicht zum Stamm-Reservoir der Bundesliga. Der Verein aus der Industrie-Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern, rund 50 Kilometer östlich von Köln im Bergischen Land, in der Nähe der Ballungsräume an Rhein und Ruhr gelegen, stieg erst vor drei Jahren in die Bundesliga auf. Und ähnlich dem Königshöfer Modell mit Kilian Ort (21) wurde um das Eigengewächs Benedikt Duda  eine Mannschaft aufgebaut.
  • TSV Fan Trikot

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Termine TTBL

So, 14. Jan. 15:00 Uhr
1.FC Saarbrücken - TSV
So, 21. Jan. 15:00 Uhr
TSV - ASV Grünwettersbach
So, 28. Jan. 15:00 Uhr
TSV - TTC Fulda-Maberzell

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